Europa, Außenwirtschaft, Handel

Gerade in diesen Bereichen aus meinem vergangenen Berufsleben hat sich in den letzten Jahren viel getan. Das hält auch mich noch in Bewegung.

Die Globalisierung – von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft als Wundermittel für Fortschritt und Wohlstand vehement gefördert und gefordert – wird jetzt häufiger kritisch hinterfragt. Ihre Kehrseite sind die Verschärfung der Unterschiede zwischen Reich und Arm, die Zerschlagung der Mittelschicht als tragende Säule unserer Volkswirtschaft, die Schaffung prekärer Arbeitsverhältnisse, der Mangel an Durchsetzungsvermögen und Sensibilität im Angesicht der Herausforderung, mit der sich die Menschheit durch den Klimawandel konfrontiert sieht.

Das Versprechen der großen Freiheit, das insbesondere die jüngere Generation faszinierte, hat sich als eine Art Bumerang erwiesen. Statt Freiheit wächst die Unfreiheit.

Der von der Wirtschaft betriebene Abbau sozialer Netze und gewerkschaftlicher Interessenvertretung, die Probleme einer angemessenen Altersversorgung durch den Wegfall der Verzinsung unseres Ersparten, die Explosion bei den Mieten und die notwendige Verschärfung durch Umweltauflagen verunsichern unsere Bürgerinnen und Bürger, weil sich die Politik zu lange vor entschlossenen Maßnahmen gedrückt hat.

Im Außenhandel, einer klassischen Domäne der Europapolitik, kommen wieder altbekannte protektionistische Reflexe zum Vorschein. Amerika gibt dabei den Ton an. Das hat auch Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft.

Und sind die Verbesserungen bei der Kommunikation, bei der Schaffung sozialer Netzwerke und im Bereich der künstlichen Intelligenz wirklich das Tor zum Paradies, wie man es uns täglich beschreibt? Sind die Beschleunigung aller Lebensverhältnisse und die Verlagerung der Dienstleistungen auf den Konsumenten wirklich so wünschenswert?

Außerdem gerät Europa in Bedrängnis durch Brexit, Populismus in der Politik, mangelnde Solidarität und das Abnehmen der Bereitschaft zum gemeinsamen Handeln. Und das in einer Zeit, in der Europa gute Gründe hätte, sich als verantwortungsbewusster Global Player zu emanzipieren!

Vorträge

In meinem beruflichen Werdegang habe ich viel über Europa, und dabei über die Rolle und das Funktionieren von Außenhandel und Außenwirtschaft auf europäischer Ebene gelernt. Die Probleme einer raschen Erweiterung habe ich ebenso vorausgesagt wie die Schwierigkeiten, die Großbritannien bei seinen Bemühungen um Loslösung von der EU zu erwarten hatte. 

Ich kenne die komplizierten Wege der EU und die Falltüren, in die zu stolpern wir Gefahr laufen.

Wer mehr über Europa und seine Politiken wissen möchte, zum Beispiel im Rahmen eines Vortrags über Agrarpolitik oder die Handelspolitik der EU, kann sich vertrauensvoll an mich wenden.

Gerne komme ich, wenn es in meinen Terminkalender passt und der Weg nicht zu weit ist.

Bernhard Zepter
Dr.-Köberle-Str.7
D – 83125 Eggstätt
Tel: +49 (0)8056 / 901568
Fax: +49 (0)8056 / 901569
info@bernhard-zepter.eu

Datenschutz

1 + 14 =